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Vom 17.04.2026 bis zum 18.04.2026 fand im Ortsverband Überlingen eine groß angelegte Zivilschutzübung statt. Als Szenario wurde ein Angriff der fiktiven Republik Darsenia auf Deutschland angenommen, bei dem insbesondere kritische Infrastrukturen betroffen waren.

LuK am Arbeiten

Bereits am Morgen des 17.04.2026 begann die Übung. Die Helferinnen und Helfer wurden darüber informiert, dass es wiederholt zu Angriffen auf die Infrastruktur sowie zu flächendeckenden Stromausfällen kommt.

Um 16:24 Uhr erfolgte die Alarmierung in den Ortsverband. Aufgrund der anhaltenden Angriffe war der gesamte Bodenseekreis ohne Strom. Der Auftrag bestand zunächst darin, die Einsatzbereitschaft des Ortsverbandes herzustellen, eine autarke Stromversorgung für die Unterkunft sicherzustellen sowie durch die LuK die Planung für Übernachtung und Verpflegung zu organisieren.

Gegen 18:30 Uhr wurde ein Fachberater zu einer Turnhalle alarmiert. Der bestehende Notfalltreffpunkt der Stadt hatte nicht ausreichend Kapazitäten. Aufgabe war es, eine leerstehende Turnhalle so herzurichten, dass sie als zusätzlicher Notfalltreffpunkt genutzt werden kann. Hierzu gehörten unter anderem die Sicherstellung der Infrastruktur, Beleuchtung sowie organisatorische Vorbereitungen für die Aufnahme von betroffenen Personen.

Nach einem gemeinsamen Abendessen im Anschluss an den ersten Einsatz stabilisierte sich die Lage zunächst. Die Helferinnen und Helfer konnten den Abend kameradschaftlich am Lagerfeuer ausklingen lassen.

Am nächsten Morgen, dem 18.04.2026, wurde um 07:20 Uhr von ersten Drohnensichtungen berichtet. Die Lage verschärfte sich erneut.

Um 08:29 Uhr wurde ein Fachberater zu einem Fabrikgelände alarmiert. Dort war es zu einem Drohneneinschlag gekommen, und es wurden mehrere Personen im und um das Gebäude vermutet. Bereits bei der ersten Erkundung konnte bestätigt werden, dass sich noch Personen im Gebäude befanden.

Durch den Einschlag war jedoch das Treppenhaus zum ersten Obergeschoss eingestürzt, wodurch ein direkter Zugang nicht mehr möglich war. Es musste daher ein alternativer Rettungsweg geschaffen werden.

Mittels einer schiefen Ebene gelang es den Einsatzkräften schließlich, alle betroffenen Personen aus dem Gebäude zu retten und an den Rettungsdienst zu übergeben.

Die Übung zeigte eindrucksvoll die Bedeutung einer funktionierenden Zusammenarbeit, schnellen Einsatzbereitschaft sowie flexiblen Lösungsfindung in komplexen Schadenslagen.

Bilder zur Meldung

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